|

|
|
Yoga – nicht nur für Reiter
Geschrieben von der lieben Christiane.
Wer sich am Sonntag, den 1. Juni 2008 auf den Dachboden verirrte, konnte es hören: fremdartige, meditative Klänge drangen aus dem Schulungsraum und ließen erahnen, dass dort, fern vom alltäglichen Trubel im Reitstall, ganz andere Aktivitäten stattfanden.
„Gerade für meine erwachsenen Reitschüler möchte ich Wege finden, Anspannungen und Blockaden zu lösen“, erklärte Fee Rommerskirchen. „Viele schleppen ihren Alltag noch mit sich herum, wenn sie zur Reitstunde kommen, so dass sie oft völlig verspannt auf dem Pferd sitzen. Dies tut weder ihnen selbst noch dem Pferd gut, daher habe ich nach Möglichkeiten gesucht, solche Blockaden weitgehend abzubauen. Erst wenn der Reiter gelöst und entspannt ist, können wir uns konzentriert den reiterlichen Problemen zuwenden.“
In Sunderta Kaur, einer erfahrenen und seit vielen Jahren als Kundalini-Yogalehrerin tätigen Mutter einer Reitschülerin fand Fee Rommerskirchen eine interessierte und aufgeschlossene Partnerin für ihr Konzept. So trafen sich die ersten acht Teilnehmerinnen (darunter auch drei Nichtreiterinnen), um sich in gut drei Stunden mit den ersten Schritten im Kundalini-Yoga vertraut zu machen. Kundalini-Yoga ist ein ganzheitliches Konzept, welches außer rein körperlichen Übungen auch das Singen von Mantras sowie Meditationsübungen umfasst, so dass Körper, Geist und Seele miteinander in Einklang gebracht werden. (Näheres zu Kundalini-Yoga und Sunderta Kaur findet ihr auf Sundertas Homepage http://www.yogapraxis-sunderta.de).
„Kundalini-Yoga ist für jeden geeignet, unabhängig vom Alter oder der körperlichen Fitness“, betonte Sunderta Kaur. „Jeder macht die Übungen so, wie die eigenen Fähigkeiten es zulassen.“ Wir, die Teilnehmerinnen, in der Altersspanne von Mitte Zwanzig bis Mitte Sechzig, konnten es bestätigen. Die meisten von uns hatten bisher keine Yogaerfahrung, so dass wir alle neugierig waren, was auf uns zukommen würde. In dem extra „yogamäßig“ mit Blumen und Kerzen hergerichteten Schulungsraum, bequem auf den mitgebrachten Decken sitzend bzw. liegend, lernten wir nicht nur verschiedene Übungen kennen, die bestehende Blockaden lösen und Energieströme wieder zum Fließen bringen sollten. Sunderta Kaur erklärte und auch sehr anschaulich in informativ, was die einzelnen Übungen bewirken und wie die Wirkung durch Mantras und Musik noch verstärkt und ergänzt wird. Für uns, in westlichen Denkmustern verankert, war es sehr spannend, sich auf dieses ganzheitliche Konzept einzulassen und ich glaube, jeder hat etwas aus diesen Stunden für sich mitnehmen können.
Wer jetzt neugierig geworden ist: der Termin für den nächsten Workshop mit Sunderta Kaur steht schon fest: Sonntag, 13. Juli 2008.
|
|
|